Vita

  • Geboren 1946 in Bonn.
  • Studium der ev. Theologie, Sozialwissenschaften und Pädagogik.
  • Seit den 60iger Jahren Beschäftigung mit Kunst und Malerei
  • Erste Ausstellung 1989.
  • Seit Mitte der 90iger Jahre Zusammenarbeit mit dem tschechischen Künstler Jan Steklík
  • Performances seit 1998
  • Buchveröffentlichung Gegengaben und Widerworte von Margot Scharpenberg (Gedichte) mit Collagen 1995.
  • Teilnahme am vierten Intermedia Projekt Sound Off in Nové Zámky/Slowakei
  • Teilnahme am Projekt Das offene Buch von Jürgen Blum in Hünfeld (Museum Modern Art) 2000.
  • Teilnehmerin des ArToll Sommer Labors 2001 in Bedburg-Hau bei Kleve.
  • Ausstellung und Workshop Zusammenflüsse und Quellen mit Karel Nepras, Jan Steklík und Ben Patterson in Prag und Köln 2001.
  • Installation Der Steinerne Teppich mit Jan Steklík, Opava/Tschechien 2002.
  • Teilnahme am siebten Intermedia Projekt Sound Off, Nové Zámky / Slowakei 2002.
  • Ausstellungsprojekt Walking from here to there mit Karel Nepras, Ben Patterson und Jan Steklík, Prag 2002.
  • Buchveröffentlichung Von Partituren, Lesezeichen und so weiter von Margot Scharpenberg (Gedichte) mit optischen Partituren 2003.
  • Teilnahme an internationalen Projekten und Festivals in Deutschland, Tunesien, USA 2004 und in
  • Tschechien, Polen, Frankreich Niederlande 2005.
  • Lebt und arbeitet in Köln.

Arbeit

Die Arbeit umfasst ein breites Spektrum. Sie ist prinzipiell offen, variabel und nicht von vorne herein gebunden an bestimmte Sparten und Vorgehensweisen. Neben Zeichnung und Malerei stehen u. a. Installation und Objekt, aber auch Performance. Die Idee und der eigene Blick auf die Dinge und ihre Relationen entscheidet die Wahl der Möglichkeiten und Mittel. Das Vorgehen ist experimenteller Art. Beispiele sind die Folienbilder Lichtblicke und Skyscapes, die Spiegelobjekte In specula speculorum, die Installation Transparenz/Transcendenz 2001, Charon at the Drôme, 2005 oder das Video Game for 2 squares of a chess-board, 2005

Der Austausch und die Kooperation mit anderen Künstlern, besonders auf interdisziplinärer und / oder intermediärer Ebene ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. In enger Zusammenarbeit mit dem tschechischen Künstler Jan Steklík entstehen Gemeinschaftsprojekte und –produktionen wie: Instant-Wasser aus Rhein und Moldau und Instant-Zusammenfluß von Rhein und Moldau 2001, Der Steinerne Teppich 2002, Portable Rainbow 2005 oder Ariadne’s Rope 2005.

Die Beschäftigung mit Fragen der Synästhesie geht auf die Teilnahme an einem Forschungsprojekt zurück, das im Rahmen der Hermeneutik bei Prof. Dr. Johannes Schurr an der Universität Köln 1976 durchgeführt wurde. In Folge theoretischer und empirischer Überlegungen entstehen Farb- Vokalcollagen. Die Entwicklung optischer Partituren beginnt 1998 und wird bis heute fortgesetzt. Diese Kompositionen, teilweise beweglich und veränderbar, sind Modifikationen der Standardform des Notensystems ( Fünf – Liniensystem ) mittels Collage.

Interaktive Performances in Zusammenarbeit mit Musikern und Künstlern anderer Disziplinen bilden eine weitere Plattform. Gemeinsam mit hans w.koch und Chao-Ming Tung, Klangkünstler und experimentelle Musiker aus Köln, werden in gemeinsamen Aktionen, die Beziehungen zwischen bildnerischem Ausdruck und Musik im dialogischen, interaktiven Zusammenspiel thematisiert und erprobt. Es entstehen u.a. die Stücke Blasmusik 2000 mit hans w. koch, Würfeltrio 2003 mit hans w. koch und Chao-Ming Tung, sowie Streichmusik 2001, Kameramusik 2003 oder Aquatonus 2005 mit Chao-Ming Tung.

Rezensionen

Jirí Valoch 1999